Tipps & Tricks
Miniaturansicht Windows XP
Sie können sich den Dateiupload bei Windows-XP etwas erleichtern, wenn Sie die Bilder vorher in einen Unterorder des Verzeichnisses "Eigene Bilder" kopieren. Browser zeigen den Inhalt des Ordners "Eigene Bilder" und seine Unterorder bei der Dateiauswahl in der Miniaturansicht an. Sie sehen in dieser Ansicht nicht nur die Dateinamen Ihrer Fotos sondern auch kleine Miniaturbilder, was die Auswahl des richtigen Bildes erheblich vereinfachen kann.



Panorama, Panoramen
Sehr eindrucksvoll wirken Panorama-Poster - wir bieten hierzu viele verschiedene Formate an, bis hin zu einem Seitenverhältnis von 10:1.
Was ist nötig, um schöne Panoramafotos anzufertigen?
Manche Kameras haben einen Panorama-Modus, in dem dann nur ein Bildausschnitt aufgenommen wird. Sie können natürlich auch in einem Bildbearbeitungsprogramm einen entsprechenden Bildausschnitt aus einem "normalen" Foto herausschneiden. Beide Methoden sind jedoch nicht für größere Druckformate geeignet, da dann die Auflösung für ein scharfes und detailreches Bild nicht mehr ausreichend ist.
Um qualitativ hochwertige Panoramen zu erstellen, ist es am Besten, mehrere Einzelbilder zu einem großen Panoramabild zusammenzufügen. Ein zusammengesetztes Panoramafoto hat damit dann auch eine entsprechend hohe Auflösung, um auch bei großen Druckformaten eine sehr gute Druckqualität für Ihr Panorama-Poster zu erzielen.
Zum Zusammensetzen der Einzelbilder liefern manche Kamerahersteller sogenannte Stitching-Programme mit, die aber meist nur einfache Motive einigermaßen gut zusammenfügen können. Oftmals sind, gerade bei Helligkeitsübergängen oder perspektivischen Verzerrungen der Einzelbilder die Bildübergänge mehr oder weniger deutlich zu sehen.
Für anspruchsvollere Panoramen lohnt es sich auf jeden Fall, eine professionelle Panorama-Software zu verwenden, die dann auch wichtige Details wie Helligkeitsangleichung der Einzelbilder, Korrektur von Kameraverzerrungen, Optimierung der Bildqualität etc. übernimmt.
Wir arbeiten mit PanoramaStudio
von tshsoft.de und sind mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Einige hochwertige Panoramen, die wir damit erstellt haben, finden Sie in unserer Motivbibliothek.
PanoramaStudio
hat einen Automatik-Modus mit dem auch der Laie gut zurecht kommt. Fortgeschrittene Nutzer und Profianwender können eine Vielzahl von Einstellungen über klar geordnete Menüs selbst vornehmen.
Sie können eine Testversion von PanoramaStudio über folgenden Link herunterladen und 30 Tage lang ausprobieren:
http://www.tshsoft.de/download/PanoStudioSetup.exe 
Noch ein paar Tipps zur Erstellung der Einzelbilder:
- achten Sie darauf, daß die einzelnen Fotos eine Überlappung von 25% bis 50% aufweisen
- für eine gute und möglichst verzerrungsfreie Überblendung ist es wichtig, daß die einzelnen Bilder keine zu große perspektivische Verzerrung aufweisen. Das bedeutet, daß bei Landschaftsaufnahmen, bei denen der Abstand zum Motiv relativ groß ist, auch die Aufnahme mit einem starken Weitwinkelobjektiv kein Problem darstellt, da in dem Fall die perspektivische Verzerrung relativ gering ist und gut korrigiert werden kann. Wo es allerdings schwierig werden kann, ist z.B. wenn Sie in kurzem Abstand vor einem Gebäude stehen und die Einzelaufnahmen mit einem extremen Weitwinkel machen. Generell kann man sagen, je mehr Abstand zum Motiv und je länger die verwendete Brennweite (im Bereich von 28 mm - 50 mm) um so besser das Ergebnis.
- für ein gutes Panorama ist es generell wichtig, daß die Kamera bei der Aufnahme möglichst der Mittelpunkt der Szene ist. Für Landschaftsaufnahmen mit fernen Objekten stellen Freihandaufnahmen meist kein Problem dar. Man sollte lediglich versuchen, die Kamera immer auf der gleichen Position zu halten und für die verschiedenen Aufnahmen schrittweise weiterzudrehen.
Kritisch wird es bei nahen Objekten oder sogar Innenräumen von Gebäuden. Bei Freihandaufnahmen sollte die Position der Kamera dann sehr sorgfältig über die einzelnen Aufnahmen hinweg beibehalten werden, um sogenannte Parallaxenfehler zu vermeiden, die von der Panorama-Software kaum oder nur sehr schwer korrigiert werden können. Bei solch kritischen Szenen schafft man das beste Ausgangsmaterial für die spätere Verarbeitung mit der Panorama-Software indem man ein Stativ, evtl. sogar ausgerüstet mit einem Panoramakopf, verwendet.
Unter Beachtung dieser Hinweise lassen sich auch aus Freihandaufnahmen Landschafts- und Außen-Panoramen in sehr guter Qualität erstellen - ein Beispiel sehen Sie unten.
- es ist besser, Aufnahmen im Hochformat zu machen und diese aneinander zu reihen. Damit erreichen Sie nämlich noch einmal eine höhere Auflösung, als wenn Sie Querformat-Aufnahmen miteinander verbinden würden.
Das nachfolgende Panorama im Seitenverhältnis von 4:1 besteht aus 8 Einzelbildern im Hochformat und wurde mit PanoramaStudio zusammengesetzt - es zeigt einen Sonnenuntergang am Staffelsee bei Murnau. Dieses Bild können Sie, ebenso wie viele andere Motive in unserer Motivbibliothek auswählen, in den Warenkorb übernehmen und dann als Poster im gewünschten Format (es stehen vier Papiersorten zur Auswahl) bestellen.



Monitor kalibrieren
Um eine gute Übereinstimmung zwischen Druck und Monitor zu erreichen, müssen beide Geräte kalibriert werden. Wir verwenden zur Kalibrierung unserer Drucker ein Farbspektrometer um eine möglichst perfekte Annäherung an den sRGB-Farbraum zu erreichen.
Nicht jeder hat ein Farbspektrometer zur Verfügung um seinen Monitor auszumessen. Aus diesem Grund hat der Photoindustrie-Verband
vor einigen Jahren einen Satz Referenzbilder mit dazugehörigen Anleitungen herausgegeben, die es jedem ermöglichen sollen, seinen Monitor möglichst gut an den Dienstleister seiner Wahl anzupassen. Eine Anleitung im PDF-Format, wie das Ganze funktioniert, finden Sie hier.
In einem ersten Schritt werden mit Hilfe eines Testbildes (DQ-Tool_Kontrast.jpg) die Einstellungen für Helligkeit und Kontrast schon einmal grob voreingestellt. Zuerst wird der Kontrast auf Maximal eingestellt und dann die Helligkeit soweit gesenkt, dass das linke von den drei Qs, das sich vollständig auf schwarzem Grund befindet, gerade noch erkennbar ist. Damit ist der erste Schritt abgeschlossen und
mit einem weiteren Testbild (DQ-Tool_Monitor.jpg) wird dann die Feineinstellung vorgenommen. Dies geschieht hauptsächlich durch einen visuellen Vergleich der Darstellung am Monitor mit einem Ausdruck des gleichen Bildes. Einen entsprechenden Ausdruck im Format 10 x 15 cm stellen wir Ihnen zusammen mit Druckmustern unserer Fotopapiere und der Kunststoff-Folie matt auf Anforderung gerne kostenlos zur Verfügung.
Im Monitorbild sind später noch ein paar Ergänzungen vorgenommen worden (der Streifen ganz unten), auf die in der PDF-Datei nicht eingangen wird. Darum hier noch ein paar Hinweise zu diesen Feldern:
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Hier sind drei, leicht hellere, Quadrate versteckt, die bei optimaler Einstellung des Monitors noch erkennbar sind. |
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Optimalerweise sind hier die beiden Grauwerte (Augen leicht "zusammenkneifen") des inneren und äußeren Feldes identisch. |
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In diesem weißen Feld verstecken sich drei hellgraue Quadrate, die bei optimaler Einstellung des Monitors ebenfalls erkennbar sind. |
Zum Herunterladen der Dateien des DQ-Tools klicken Sie bitte folgende Links mit der rechten Maustaste an (Macintosh: Ctrl-Click) und speichern Sie die Dateien auf Ihrer lokalen Festplatte:
DQ-Tool_Info.pdf
DQ-Tool_Kontrast.jpg
DQ-Tool_Monitor.jpg
DQ-Tool_Print_13x18cm.jpg
Nachdem Sie den Ausdruck des Testbildes von uns erhalten haben, laden Sie die Datei DQ-Tool_Info.pdf in den Acrobat-Reader und folgen Sie den Anweisungen zur Anpassung Ihres Monitors.


